Partner-Interview


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Foto von Lee Jordan (abgerufen am 30.09.2009)

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bilden Paare und befragen sich gegenseitig. Mit den gesammelten Informationen kann ein Partner den anderen in der Gruppe vorstellen und bekannt machen.

Ablauf

  • Paare bilden und darauf achten, dass sich die Paare nicht schon kennen.
  • Befragung und Informationsaustausch in max. fünf Minuten (eventuell Notizen machen).
  • Ein Kreis (stehend oder sitzend) wird gebildet.
  • Die Vorstellungsrunde beginnt, wobei der Interview-Partner Aussagen zur jeweils anderen Person macht.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Papier für Notizen
  • Kugelschreiber

Kommentare

Es müssen nicht alle Aussagen des Interviews wiederholt werden. Mitunter zeigen sich dem Vorgestellten ganz neue Aspekte durch die Interpretation und Auswahl des Partner.

Parlamentarische Diskussion


Bild zur Methode Parlamentarische Diskussion

Kurzbeschreibung

Diese Methode eignet sich zur zielorientierten Arbeit mit Großgruppen (ab 30 Personen) und erfordert klare Zieldefinitionen durch die Workshop-Leitung im Vorfeld. Mindestzeitbedarf 3 Stunden.

Ablauf

Vorbereitung:

Die Workshop-Leitung definiert das Ziel im Vorfeld. Die Großgruppe wird nach einem vorher festgelegtem Kriterium paritätisch in Fraktionen aufgeteilt (z. B. nach Alter/Wissenstand/regionaler Zugehörigkeit). Definition und Vermittlung der Spielregeln durch die Workshop-Leitung.

Durchführung

Das Thema wird zur Meinungsbildung in die Fraktionen gegeben. Nach einem festgelegten Zeitplan treten die Fraktionsführer zusammen, um eine Gesamtmeinung zu eruieren. Zum Abschluss erfolgt die Diskussion mit paritätisch verteilten Redezeiten im Gesamtplenum. Demokratische Abstimmung über das zu protokollierende Gesamtergebnis.

Abschluss:

Die Workshop-Leitung erstellt zeitnah das Abschlussprotokoll.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Spielregeln
  • Papier
  • Flipchart
  • Präsentationstechnik

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/parliamentary-debate

Podiumsdiskussion


Bild zur Methode Podiumsdiskussion

Foto von bensonkua (abgerufen am 15.10.2009)

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmer diskutieren eine Problematik von hoher Relevanz.

Ablauf

  1. Ein Teilnehmer leitet die Diskussion.
    • Nennung des Themas
    • Geplante Zeit
    • Vorstellung der Teilnehmer im Podium
    • Erste Frage …
  2. Die Teilnehmer im Podium diskutieren das Thema.
  3. Nach einer gesetzten Frist bittet der Diskussionsleiter um eine letzte Aussage oder eine Zusammenfassung.
  4. Nach der Podiumsdiskussion können die anderen Anwesenden (das Auditorium) in die Diskussion einbezogen werden.

Benötigte Tools und Materialien

Der Diskussionsleiter verschafft sich Informationen zum Thema und bereitet einen Fragenkatalog vor.

Kommentare

Es sollten nicht mehr als sechs Personen an der Diskussion teilnehmen.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/panel-discussion

Open space


Kurzbeschreibung

Open Space ist ein Großgruppenverfahren, bei dem 20 bis 1000 Menschen an einem Thema bzw. einer Problemlösung arbeiten.

Ablauf

  • Zu Beginn sitzen alle Teilnehmer in einem Kreis. Der Begleiter "offnet den Raum" und führt in das Verfahren ein.
  • Inhalte und Organisation ergeben sich aus den Anliegen der Teilnehmenden. Alle können ein Anliegen einbringen. Es handelt sich dabei um ein Anliegen, das unter den Nägeln brennt und wofür jemand Verantwortung übernehmen will.
  • An einer großen Packpapier-Wand werden die Anliegen den Zeiten und verfügbaren Arbeitsräumen zugeordnet.
  • In der Marktphase wird über Anfangszeiten und Räume verhandelt, und jeder trägt sich bei jenen Themen ein, die ihn interessieren.
  • Gruppenarbeitsphase: Die Teilnehmenden arbeiten in dieser Zeit selbstorganisiert, geleitet vom Gesetz der 2 Füße und den Grundsätzen des Verfahrens. Die "Einladenden" der Arbeitsgruppen werden gebeten, die Ergebnisse der Gruppenarbeit zu dokumentieren, damit sie auch den anderen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden können.
    • Abend- und Morgennachrichten
    • Auswertung und Planung der Umsetzung
    • Abschlussrunde (häufig mit dem Redestab-Ritual)
    • Den "Raum schließen"

Benötigte Tools und Materialien

  • Doku-Wand

Kommentare

Der Erfolg einer Open-Space-Konferenz steht und fällt mit der Umsetzung der entstandenen Ideen. Oft sind die Teilnehmer danach so stark motiviert, dass von selbst die vielfältigsten Aktivitäten entstehen. Die Umsetzung muss aber immer unterstützt und begleitet werden. Dafür ist der Steuerkreis zuständig. Regelmäßig wird geprüft, welche Projekte welche Unterstützung benötigen.

One-sentence summary


Picture for One-sentence summary

Image by NLanja (Access: 11.04.2011)

Short description

One-sentence sumaries are framed activities that can clearly indicate to teachers the level of there students' understandings. They prompt students to actively angage with the text in order to complete the brief exercise.

Process description

  1. Students summarize knowledge of a topic by constructing a single sentence that answers the questions "Who does what to whom, when, where, how, and why?"
  2. The purpose is to require students to select only the defining features of an idea.
  3. Evaluate the quality of each summary quickly and holistically.
  4. Note whether students have identified the essential concepts of the class topic and their interrelationships.
  5. Share your observations with your students.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/one-sentence-summary

Mnemonics


Picture for Mnemonics

Photo by moose.boy (retrieved on 07.11.2009)

Short description

Using mnemonics, people develop devices (mnemonic tricks), such as rhymes, formulas, sketches, or special words or sentences. The principle of mnemonics is to associate hard to memorise information with simpler representation.

Process description

We choose a specific topic, which has particularly difficult to remember content. We choose an appropriate mnemonic device (system/method). The terms to be remembered are expressed in simpler terms, according to the selected mnemonic device. They are repeated until all terms are properly learned by heart.

Required resources

Nothing special

Examples

Memorising with the help of a walk:

  1. Write the information to be learned on a notepad.
  2. Imagine walking (a specific route) and stopping at certain locations (for example, on a street, at a bus stop, by a lake, by a distinctive tree) and by each memorise one of the items from the notepad.
  3. Note in the notepad which content is associated with which place.
  4. Keep repeating the walk on that route until you have mastered the subject.

During an examination, you just need to imagine going on that walk to recall with relative ease what was learned.

See also:

Comments

Mnemonics doesn't only help memorising complicated processes faster and remembering them longer. The fact that you need to limit yourself to certain keywords, when using this learning technique, and that these keywords must be itemised in a specific format helps to structure the entire topic. Those who must constrain themselves exclusively to the important keywords in order to learn successfully will certainly let the "useless knowledge" go. Thus, although the mnemonics technique is primarily intended as a memorising and learning aid, it can also lead to pushing the extraneous, secondary information to the background and free the mind for the essential knowledge.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/mnemonics

Mini-case studies


Picture for Mini-case studies

Image by Let Ideas Compete (Access: 12.11.2009)

Short description

Case studies provide relevant, meaningful experiences in which learners can discover and abstract useful concepts and principles. In mini-case studies you can provide realistic, real-world experience by presenting a series of concise but complete examples.

Process description

  1. Start with a statement of the situation.
  2. Introduce any characters, objects, or organization of importance.
  3. Spell out crucial relationship among them.
  4. Alternate questions and answers about the situation.
  5. Questions should require the learner to carefully examine the situation, infer facts not stated, apply principles, and deduce conclusions.
  6. Pose some additional questions to learners.
  7. Learners should post their answers in the discussion forum.

Required resources

access to a discussion forum

Comments

Learners can also make up their own mini-case studies and submit them to a discussion forum so that other learners could comment on the ideas.

Activity description was prepared on the basis of W. Horton's "E-learning by design".

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/mini-case

MindMapping


Bild zur Methode MindMapping

Foto von Kaeru (abgerufen am 30.09.2009)

Kurzbeschreibung

Mind-Mapping ist eine Form der Visualisierung von Zusammenhängen. Im Zentrum einer Mindmap steht ein Begriff, von dem Äste mit Unterbegriffen (Aspekten) ausgehen, die durch weitere Astverzweigungen weiter differenziert werden können.

Ablauf

  1. Sie beginnen die Erstellung einer neuen Mindmap immer, indem Sie Ihr zentrales Thema in die Mitte eines leeren Blattes Papier schreiben.
  2. Dann sammeln Sie so viele Wörter, wie Ihnen zu einem Thema einfallen und konstruieren damit Ihre erste Mindmap.
  3. Um Ordnung in Ihre Gedanken zu bringen, suchen Sie Überbegriffe und sortieren Ihre Schlüsselwörter unter diese Überbegriffe ein.
  4. Zum Schluss feilen Sie noch ein wenig an Ihrer Mindmap, damit Sie das Geschriebene auch nach einiger Zeit noch verstehen können.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Flipchart/Plakat
  • farbige Stifte
  • geeignete Software

Online:

Online Mindmapping Dienst (siehe Beispiele und Links)

Kommentare

Die Grundidee wird zentral angeordnet und kann somit schnell erfaßt werden. Ein kurzer Blick auf die Mindmap genügt, um zu wissen, worum es geht.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/mindmapping

Brief an mich selbst


Bild zur Methode

`Foto von Pingu1963 (abgerufen am 28.09.2009) [1] .. https://www.flickr.com/photos/38891731@N00/2512742981/>

System Message: WARNING/2 (<string>, line 7); backlink

Inline interpreted text or phrase reference start-string without end-string.

Kurzbeschreibung

All zu oft kehrt nach einem Kurs schnell wieder der Alltag ein und die guten Vorsätze werden vergessen. Ein Impuls für die Umsetzung der Lerninhalte und der neuen Ideen soll, über den Kurs hinaus, gegeben werden.

Ablauf

  1. Die Teilnehmer halten in einen Brief fest, was sie in dem Kurs gelernt haben, was sie mitnehmen und was sie in naher Zukunft unbedingt einmal umsetzen wollen.
  2. Der Brief wird versandfertig an sich selbst adressiert.
  3. Der Kursleiter verschickt die Briefe nach einem gewissen Zeitraum und bringt das aktuelle Geschehen noch einmal in Erinnerung.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Briefpapier
  • Umschlag
  • Briefmarke
  • Stift

Online:

  • E-Mail
  • Contentmanagementsystem mit Workflow

Kommentare

Eine gute Form der Feedback-Analyse ist auch die Wäscheleine-Methode.

Lecture


Picture for Lecture

Image by mikebaird (Access: 27.10.2012)

Short description

Lectures can be both face-to-face lecturers in the classroom as well as realtime or recorded video- and audiolectures. Lectures are usually justified by the need to teach specific facts and basic skills or having other specific learning targets. Lecture requires well-developed content. One of the advantages of choosing lecture as a teaching method is certainly the possibility to share lecturer"s personal experience and inspire the students for further activities and explorations. In the same time the lecture - especially in the case of large classrooms - is a one-way communication with few possibilities for active participation from the students.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/lecture