Methopedia


Worum geht es in Methopedia?

Als Lehrende stellen wir uns mehr oder weniger laut Fragen, wie man aktives Lernen in Großgruppen gestaltet, wie man die Onlinephasen im E-Learning organisiert oder was man tun kann, um kleinere Seminargruppen in Präsenzveranstaltungen aufzulockern.

Methopedia bietet dafür Methoden wie Webquests, Expertenlernen, ABC Listen, Stationenlernen oder Eisbrecher wie „Funky Questions”. Um die Methoden aus den über 100 möglichen zu finden, die man für spezifische Situationen benötigt, kann man in Kategorien suchen und diese auch kombinieren, wie z.B. „Anfangsphase eines Seminars” und „online”.

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Im Internet und in der Literatur finden sich viele solcher Methodenpools, die jedoch alle den Nachteil haben, dass sie nicht durch die Anwender, also die Trainer, veränderbar sind.

Die Methoden in Methopedia sind deshalb in einem Wiki mit einer bestimmten Struktur hinterlegt. Das Wiki ermöglicht jedem, der sich anmeldet, die Methodenbeschreibungen zu verändern und durch Beispiele, Kommentare, Links, Präsentationen oder Videos zu bereichern.

Welche Idee steckt hinter den Methoden?

Viele von uns kennen das formelle Lernen als passives Aufnehmen von Informationen, durch Vorträge, Vorlesungen, Referate oder Präsentationen (die durch Powerpoint auch nicht besser werden). Aber geht das auch anders?

Gibt es Wege, nach denen auch Comenius vor über 300 Jahren schon gefragt hat?

„Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche, dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt.”

Die Methoden in Methopedia und deren Erweiterbarkeit durch uns Nutzer können einen Beitrag leisten, um das Lernen kooperativer und individueller zu gestalten, und um so zum Lernfortschritt beizutragen.

Entspechend fasst die Europäische Kommission im Report „The use of ICT to support innovation and lifelong learning for all” das lernerzentrierte und kooperative Lernen wie folgt zusammen:

„The reviewed studies showed that learner-centred guidance, group work and inquiry projects result in better skills and competencies and that interactive forms of e-learning can lead to a more reflective, deeper and participative learning, learning-by-doing, inquiry learning, problem solving, creativity, etc all play a role as competencies for innovation …”

Seien Sie eingeladen in die Welt der Methoden und die gemeinsamen Lernens. Probieren Sie einige Methoden aus, schreiben Sie Ihre Meinungen, Erfahrungen, Änderungen in Methopedia und berichten Sie Ihren Kollegen davon.

Methopedia (NG)


Das Projekt begann 2010 als Wiki, migrierte dann zu einen CMS und und ist nun als statische Website verfügbar. Es ist aber trotzdem flexibel für Alle, die den Inhalt verbessern oder übersetzen wollen. Durch die Umstellung ergeben sich folgende Vorteile:

  • Die Seite ist kein lohnendes Ziel für Spammer.
  • Viele Links verändern sich und müssen regelmäßig überprüft werden. Ein eingebauter Linkchecker hilft zufünftig, solche Änderungen zu korrigieren.
  • Wir wollen Disqus nutzen um einen Dialog zu ermöglichen (zurück zur ursprünglichen Idee des Wiki).
  • Wenn Interesse an der Verbesserung der Inhalte besteht oder der Inhalt in eine weitere Sprache übersetzt werden soll, ist es dank https://bitbucket.org leichter möglich. Dort findet man die Quelltexte für die Website.
  • Die tex-Dateien für die Erstellung des PDF-Buches können besser mit veränderten Inhalten syncronisiert werden.
  • Die Buchinhalte wurden nach der Überarbeitung der Methoden, ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

Das Methopedia-Team (Potsdam 2015)

Podcasting


Picture for Podcasting

Foto von tartanpodcast (Access: 01.10.2009)

Kurzbeschreibung

Podcasting bezeichnet das Anbieten abonnierbarer Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich zusammen aus der englischen Rundfunkbezeichnung Broadcasting und der Bezeichnung für bestimmte tragbare MP3-Spieler, iPod, mit deren Erfolg Podcasts direkt verbunden sind und die heute stellvertretend für jegliche tragbare MP3-Spieler stehen.[1] Ein einzelner Podcast besteht aus einer Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Web-Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können. Alternativ sind Podcasts auch unter dem markenneutralen Begriff Netcast bekannt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Podcasting

Ablauf

  1. Abboniere Podcasts, um inspiriert zu werden und daraus zu lernen.
  2. Diskutiere in einer Gruppe, was einen guten Podcast ausmacht.
  3. Schreibe ein Drehbuch für einen Podcast
  4. Zeichne den Podcast auf ...
  5. Exportier die Audiodatei im MP3-Format.
  6. Lade die Datei für den Download oder zum Anhören auf einen Server.
  7. Abboniere den Podcast der anderer Gruppenmitglieder.

Benötigte Werkzeuge und Materialien

  • Computer
  • eingebautes oder externes Mikrophone
  • Software:
    • audacity (Windows/Linux/Mac)
    • Garageband (Mac-Benutzer)

Storytelling


Bild zur Methode Storytelling
Bild: Peter Koppatz (methopedia.eu)

Kurzbeschreibung

Story-Telling (deutsch: »Geschichten erzählen«) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird. Heute wird Storytelling neben der Unterhaltung durch Erzähler unter anderem auch in der Bildung, im Wissensmanagement und als Methode zur Problemlösung eingesetzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Storytelling_(Methode)

Ablauf

  1. Rufen Sie die Website auf:
  2. Definieren Sie das Thema für die Geschichten.
  3. Legen Sie fest, wie viele Symbole in die Geschichte einzubeziehen sind (je mehr, um so länger die Geschichte).
  4. Lassen Sie den Zufall entscheiden, welche Symbole verwendet werden sollen.
  5. Speichern Sie die Seite ab oder machen Sie ein Bildschirmfoto.
  6. Verteilen Sie die Aufgabe.

Benötigte Tools und Materialien

Offline

  • Würfel mit Symbolen
  • Wenn die Methode mit der Online-Version vorbereitet wird, können die Aufgaben vorher gedruckt und dann verteilt werden.
  • In ein Text-Dokument eingebunden, kann auch ein Termin und ein Abgabeort vereinbart werden (asyncrone Variante, Hausaufgabe).

Online

  • Smartfone oder Rechner, Browser
  • eventuell einen Drucker
  • alternativ zum Drucker, einen Austauschordner auf den die Teilnehmer Zugriff haben, um die Bildschirmfotos betrachten zu können.

5 Steps to Identify a Problem


Picture for 5 Steps to Identify a Problem

Image by Lincolnian (Brian) (retrieved on 01.10.2009)

Short description

This simple activity helps to define a problem (identify its roots, reasons) and propose a solution. It is particularly useful when working with groups.

Process description

The group should work for at least 2 hours, so they can complete all 5 steps.

Step 1:

Define the purpose clearly. What do I want to achieve? What will be the benefits? Is it possible to have multiple solutions?

Step 2:

Analyze the actual situation objectively. What are the pros and cons, advantages and disadvantages?

Step 3:

State the problem. What hinders reaching the goal?

Step 4:

Identify the symptoms and root causes. What is the source of the problem and what are its symptoms?

Step 5:

Provide a solution.

Required resources

Big and small sheets of paper, markers (different colors), pens.

Examples

  • Goal: I want to be healthy.
  • Situation: I work 14 hours a day, Monday through Saturday. I exercise 3 hours a week. I eat healthy foods.
  • Problem: I get colds very often.
  • Root cause: Fatigue lowers the effectiveness of my immune system.
  • Symptoms: Headache and low productivity.

Meta-Data

One may also use MindManager or FreeMind as an alternative for resources? -- Margit Scholl

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/5-steps

TopicMaps


Bild zur Methode TopicMaps

Darstellung im Vizigator (abgerufen am 31.10.2009; Link defekt, geprüft 2017)

Kurzbeschreibung

TopicMaps repräsentieren Wissensstrukturen (Ontologien), ähnlich wie Mindmaps. Die Grundbausteine dieser Strukturen sind:

  • (T)opics
  • (O)ccurrences
  • (A)ssociations

Diese Bausteine (TAO's) können in unterschiedlichen Schreibweisen (XML, LTM, CTM) erfasst und visualisiert werden.

Ablauf

Für ein gegebenes Themengebiet kann eine Ontologie erstellt werden, indem:

  1. Objekte aus der realen Welt aber auch Ideen notiert werden - ein Topic repräsentiert eine Idee oder ein Objekt durch ein Symbol, d. h. einen Namen.
  2. Occurrences, sind Konkrete Ressourcen zu einem Topic z. B. eine Website, eine Definition in einem Buch, ...
  3. Associations, verbinden Topics in dem Moodell und und schaffen ein Beziehungsgeflecht.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

Stufe I:

  • Es genügen Stifte und Papier.

Online:

  • Eine etwas andere Suche starten mit Ontopedia (siehe Beispiele).

Stufe II:

Es kann eine XML-basierte Form am Computer erstellt werden.

Dazu werden ein XML-Editor (z. B. XML-Spy, es gibt eine kostenlose 30-Tage-Testversion) [1] für die Erstellung und der Omnigator [2] (Open Source) für die Visualisierung benötigt.

Stufe III:

Online:

  • Installation einer zentralen Omnigatorinstanz im Intranet

Es können die Topic-Maps zweier Autoren oder Autorenteams im Omnigator zusammengeführt und damit Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar gemacht und diskutiert werden.

ABC-Liste


Bild zur Methode ABC-Liste

Foto von berwis/PIXELIO zugriff 28.09.2009

Kurzbeschreibung

Den Buchstaben des Alphabets werden Begriffe zugeordnet.

Ablauf

  • Der Dozent gibt eine Zeit und ein Thema vor.
  • Die Teilnehmer sollen ihre Assoziationen zu dem Thema notieren.
  • Die Teilnehmer lesen ihre Begriffe vor.

Benötigte Tools und Materialien

Offline

  • Schreib-Utensilien

Online:

Kommentare

Man weiß mehr als man denkt. Machen Sie doch beispielsweise mal eine ABC-Liste zu „Atomphysik“.

Word formation excercise


Picture for Word formation excercise

Grafika: Amanda Alessandrine (Access: 07.06.2009)

Short description

The activity is a team or group building excercise that demands cooperation.

Process description

Participants are asked to form a word with their bodies - in this example it is done in the virtual world, Second Life with avatar-bodies.

Required resources

Bodies - and in Second Life a so called pose-ball to animate the avatar to stretch out the body.

Examples

In this example participants were asked to form the word MIL and take a foto of the result - to do that they need to learn about avatar movement, camera angles, photography and communication - thus learning about different functionalities of Second Life.

Comments

smiley

It's also possible in real life

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/word-formation

Wiki


Picture for wiki

Image by jaaron (Access: 01.10.2009)

Short description

Co-construction of knowledge with a wiki in order to enhance student’s collaboration skills and theoretical and methodological understanding.

Process description

You must have access to a wiki - see https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wiki_software for inspiration.

To facilitate the generation of wiki articles you must emphasise the relevance for the students - you also have to set up some specific requirements for each student.

Furthermore it is important to give the students the ownership of the wiki. They have to decide the structure, categories and design in order to give them a certain responsibility towards integrating the wiki in thier lives as students.

Required resources

Computer, internet access and a server for the wiki installation.

Examples

Comments

The wiki could be implemented in almost any educational setting to structure the students or pupils work. Choosing a wiki makes it possible for the students to access the articles anywhere and anytime.

image url: https://farm4.static.flickr.com/3158/2728668033_2cd12e5757.jpg

This example is developed in relation to the two EU projects COMBLE (https://www.comble-project.eu/)

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/wiki

Kim jesteśmy?


Kim jesteśmy?

Image by fisserman (Access: 15.12.2009)

Krótki opis

Przykład aktywności przełamującej pierwsze lody w kontaktach. Uczestnicy mają za zadanie opisać się w kilku słowach, co pozwala na poznanie i identyfikację grupy. Aktywność może być wykorzystana praktycznie w każdym typie kursu online.

Opis procesu

  1. Instruktor określa datę i czas spotkania online na czacie (biorąc pod uwagę dostępność uczestników).
  2. Instruktor przygotowuje listę wszystkich uczestników i wysyła ją emailem razem z informacją o spotkaniu i aktywności do każdego z uczestników.
  3. Na początku spotkania na czacie, instruktor pisze "Jesteśmy...".
  4. Każdy z uczestników, według listy powinien napisać dwa lub trzy słowa opisujące siebie (np. nauczyciel, super tata, itd.)
  5. Kiedy wszyscy uczestnicy się przedstawią, mogą zacząć szukać podobieństw między sobą.
  6. Każdy z uczestników powinien napisać co najmniej jeden opis. Następnie, instruktor może zakończyć aktywność lub kontynuować następną rundę.

Wymagane zasoby

  • dostęp do email
  • dostęp do chat rooms

Przykłady

Komentarze

Po zakończeniu aktywności, instruktor i uczestnicy mogą zidentyfikować kilka grup o podobnych opisach (np. nauczyciele, ojcowie, itd.). Następnie, instruktor może utworzyć kilka tematów dyskusji na asynchronicznym forum dla każdej ze zidentyfikowanych grup uczestników.

Opis aktywności został przygotowany na podstawie książki: "75 e-learning activities" R. Watkins'a.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/who-we-are