Murmelgruppe


Bild zur Methode Murmelgruppe

Illustration von Denis Edlich (abgerufen am 23.02.2010)

Kurzbeschreibung

Bei der Murmelgruppenmethode wechseln Phasen von Lehrvortrag und Teilnehmeraktivität einander ab.

Ablauf

Die Murmelmethode findet in dreiteiligen Zyklen statt die sich wiederholen können: Vortrag -- Murmelphase -- Aufbereitung ...

  1. Der Vortrag wird in sinnvolle Portionen eingeteilt. Jeder Abschnitt muss vom Umfang her so klein oder groß sein, dass sich in der folgenden Murmel-Phase Gesprächsstoff für fünf bis maximal 15 Minuten bietet.
  2. Für den Start einer Murmel-Phase wird eine Aufgabe als Impuls für die Verarbeitung des vermittelten Wissens gegeben. In der Murmelphase arbeiten benachbarte Paare zusammen. Eine Bewegung im Raum ist nicht notwendig, die Teilnehmer bleiben sitzen.
  3. An die Murmelphase schließt sich eine Aufarbeitung im großen Auditorium an.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Stifte und Papier

Brainwriting


Bild zur Methode Brainwriting

Foto von e_walk (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

Brainwriting ist eine dem Brainstorming verwandte Methode. Der Unterschied: Es darf nicht gesprochen werden. Alle Ideen werden in schriftlicher Form fixiert. Die Methode ist auch unter dem Namen 6-5-3-Methode bekannt, weil 6 Teilnehmer in jeweils 5 Minuten, 3 Ideen schriftlich festhalten.

Ablauf

  1. Nach der Problemdefinition,
  2. bestimmt jeder Teilnehmer drei neue Ideen und schreibt diese auf (max. fünf Minuten Zeit).
  3. Die beschriebenen Ideen werden an den Nachbarn weitergereicht.
  4. Der Nachbar vervollständigt bzw. ergänzt die Ideen des Vorgängers.
  5. Der Tauschvorgang wiederholt sich, bis ein Zyklus vollendet ist.
  6. Diskussion der Ergebnisse ...

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Papier
  • Stifte

Online:

  • Mail
  • Forum
  • Blog

Kommentare

Ein wichtiger Punkt bei der Methode 6-5-3 ist die Ruhe im Raum. Die Methode setzt voraus, dass niemand spricht. Nachfragen wegen Unleserlichkeit sind hinderlich und sollten unterbleiben. Legen Sie deshalb besonderen Wert auf eine gut lesbare Schrift. Grundvoraussetzung für jeden kreativen Prozess ist die strikte Trennung von Ideensammlung und Ideenbewertung.

Brainstorming


Bild zur Methode Brainstorming

Foto von Rick & Crinid (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

Das Brainstorming ist das Schlagwort für alle Arten der Ideenfindung zur Lösung eines Problems. Hierbei sind ungewöhnliche Denkansätze nicht ausgeschlossen.

Ablauf

  1. Wenn das Thema festgelegt ist, werden die Teilnehmer zugeordnet.
  2. Ein Schriftführer erfasst alle Ideen.
  3. Die Teilnehmer sollen ohne jede Einschränkung Ideen produzieren und mit anderen Ideen kombinieren.
  4. Aufarbeitung der Ideen durch Sortieren, Gruppieren und Bewerten über eine Rangfolge.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Folien
  • Stifte
  • Papier

Online

  • Etherpad, GoogleDocs, brainR
  • Mindmapping-Software (Mindomo)

Kommentare

Untersuchungen behaupten, dass schon die Äußerung einer Idee die Ideenfindung der anderen Teilnehmenden beeinflusst. Daher ist es sinnvoll, alle Teilnehmenden vor dem eigentlichen Brainstorming ihre Ideen aufschreiben zu lassen, um danach zunächst gänzlich unbeeinflusst davon berichten zu können. Siehe auch das Video in englischer Sprache: Brainstorming

Blogging


Picture for Blogging

Image by ~C4Chaos (Access: 01.10.2009)

Short description

A blog is a type of website, usually maintained by an individual almost like a diary or portfolio. In the blog the author comments or describes events or material such as videos or pictures. The posts are most often displayed in reverse-chronological order (wikipedia 2009). Writing the blog everyday learners reflect on small learning results in relation to the bigger goal of the curriculum and thus learn how to learn (O'Donnell 2006: 17).

Literature:

O'Donnell, M (2006) Blogging as Pedagogic Practice: Artefact and Ecology in Asia Oacific Media Educator, Issue No. 17, Dec. 2006

Process description

To make learners reflective of their own thinking (Crook et al. 2008: 32) the following process is suggested:

  1. At least 1/2 hour everyday is reserved for blogging in the classroom. The learners is asked to blog on what they learned that day, what they want to learn better and how they will reach this goal.
  2. After blogging every student is asked (on class) to mention some of the things he or she wrote in the blog. It is discussed how he or she can reach the learning goal.
  3. The learners is continuously encouraged to comment on each others blogs.

Literature:

Crook, C. (2008) Web 2.0 Technologies and Learning at Key Stages 3 and 4: Summary Report in BECTA

Required resources

Computer and softwareprogram for blogging (find them at: www.blogspot.com and www.thoughts.com).

Examples

Before, during and after


Picture for Before, during and after

Image by Mike Vogt (Access: 15.12.2009)

Short description

It's a very useful technique if you want to learn about course participants' expectations concerning a course, what they bring to the course (pre-existing knowledge), what they want to gain during the course, what's their motivation, etc. Such information can help you in designing and facilitating the course. Most preferably, the technique is used during the first course meeting.

Process description

  1. First of all, you should email learners with instructions for the activity.
  2. Post a discussion topic on the learning platform with the following questions (and any other that you find useful):
    • What skills and/or knowledge related to the course topic do you have at this time?
    • What do you want to learn during this course?
    • How will you determine whether this course has been successful for you?
  3. Motivate each participant to give his/her responses to the questions in the discussion forum.
  4. You, as a facilitator, should review all the posting, give your comments, explain basic principles of the course and comment on how they could meet the participants expactations.
  5. Other participants can review and comment on other participants responses - there could be a discussion.

Required resources

  • online asynchronous discussion board
  • access to email

Examples

None

Comments

The activity can be done in groups - each group providing collaborative response to all the questions.

The description of the activity was prepared on the basis of R. Watkins's "75 e-learning activities".

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/before-during

Assoziationskette


Bild zur Methode Assoziationskette

Foto von a kep (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

Eine Methode, um wichtige Aspekte eines Themas zu finden.

Ablauf

  1. Ein erster Begiff wird notiert.
  2. Ein weiterer Begriff, der einen Bezug zum voherigen oder einen Gegensatz ausdrückt, wird hinzugefügt.
  3. Die Kette wird durch weitere Begriffe verlängert.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Papier
  • Stifte

oder

  • Whiteboard
  • Stifte

Online:

  • Computer + Beamer + Editor Etherpad/GoogleDocs

Kommentare

Es entstehen kleine Wortspiele oder Geschichten, die sich bei Bedarf auch leichter einprägen.

15 Fragen


Bild zur Methode 15 Fragen

Foto von oberazi (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

Eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer muss einen Gegenstand, den die Gruppe ausgewählt hat, erraten.

Ablauf

  • Alle Teilnehmer sitzen im Kreis. Ein/e Teilnehmer/in verlässt den Raum.
  • Die Gruppe bestimmt einen Gegenstand im Raum (z. B. Lampe, Hose eines Teilnehmers, Tür, Fenster usw.).
  • Der Teilnehmer wird nach dieser Auswahl wieder hereingerufen und muss durch maximal 15 Fragen herausfinden, welchen Gegenstand die Gruppe für die Raterunde bestimmt hat.
  • Die Fragen dürfen von der Gruppe nur mit Ja oder Nein beantwortet werden. Die Anzahl der benötigten Fragen wird aufgeschrieben.
  • Nachdem der Teilnehmer den Gegenstand erraten hat, bestimmt er den nächsten Ratenden.

Benötigte Tools und Materialien

keine

Kommentare

Die zulässige Anzahl der Fragen kann variiert werden.

Anmerkungen

Ich kenne das Spiel unter der Bezeichnung "Ich sehe was, was Du nicht siehst"

Quellen

100 words


Image connected with 100 words

Image by Charlotte Hollands (Access: 12.11.2009)

Short description

The activity enables course participants to interpret and share their understanding of the course topic and issues in their reading through short statements placed in the discussion boards.

Process description

  • Email the participants with the information about the activity and the discussion board available throughout the course.
  • Motivate participants to reflect on the course readings they have read.
  • Participants are encouraged to write a 100 or less-word summaries (interpretation and understanding) of the readings.
  • Participants should place an agreed number of summaries on the dissussion board, so that other learners could read and comment on them.
  • Moderate and supervise the postings.

Required resources

  • online asynchronous discussion board
  • access to emails

Examples

Do you have some examples, small changes or interesting contexts?

Comments

The facilitator can also assign particular people to prepare specific topics. The description of the activity was prepared on the basis of R. Watkins's "75 e-learning activities".

Teamsteckbrief


Bild zur Methode Teamsteckbrief

Foto von Torsten Mangner (abgerufen am 16.10.2009)

Kurzbeschreibung

Der Steckbrief dient der Teambildung.

Ablauf

Das Team visualisiert mit dem Steckbrief wichtige Informationen wie z. B. : Name, Herkunft, Funktion, Erfahrungen, Erwartungen, Absichten, Pläne, Selbst- und Rollenverständnis ...

Eine Methapher sollte ein optisch ansprechendes Bild ergeben, z. B.:

  • Ein Baum, mit Wurzeln, Zweigen und Früchten ...
  • Ein Schiff mit (vollen) Segeln und mit der Flagge, unter der gesegelt wird.
  • Mannschaftsfoto

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Papier
  • Schere
  • Kleber
  • Stifte

Kommentare

Siehe auch Anmerkungen zur Methode Collage

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/wanted-poster