Teilnehmergalerie


Bild zur Methode Teilnehmergalerie

Foto von striatic (abgerufen am 16.10.2009)

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmer lernen sich mit Hilfe der Online-Lernplattform kennen.

Ablauf

Vor einer Kursleiterfortbildung, sei es ein Seminar, eine Folge von Einzelveranstaltungen oder eine onlinebasierte Aktion, gestaltet der Moderator eine Galerie auf einem Server oder einer Kommunikations- bzw. Lernplattform, die allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugänglich ist.

Dort stellen die Moderatorinnen und Moderatoren sich persönlich vor (am besten mit Foto) und teilen in der gebotenen Kürze all das mit, was sie für wichtig halten (z. B. ihre Vorstellungen zur gemeinsamen Arbeit, Organisationshinweise usw.)

Anschließend sammelt das Moderator Daten der Teilnehmer (Name, Fotos und was sonst noch interessant sein könnte) und stellt dies in die Galerie ein. Bei entsprechenden technischen Voraussetzungen machen das die Teilnehmer selbst. Bei einer Direktphase (face-to-face) sollten Fotos und Daten ausgedruckt oder als Wandbilder vorliegen. Die Daten lassen sich später ergänzen. Neue Teilnehmer werden nach und nach in die Teilnehmergalerie aufgenommen.

Benötigte Tools und Materialien

Online:

  • Computer
  • Internetanschluss
  • Lernplattform

Kommentare

Das Verfahren erleichtert und beschleunigt die Kennenlernphase und trägt dazu bei, dass die Teilnehmer bereits im Vorfeld auf die Fortbildung und die Nutzung von Computer und Internet eingestimmt werden.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/usergallery

Twitter


Picture for Twitter

Image by Roo Reynolds (Access: 15.12.2009)

Short description

A new way to engage students through social software – the possibilities of Twitter as a tool for communication and reflection.

Process description

Each participant signs up on twitter.com with a username.

Depending on the purpose of using Twitter in class the facilitator should make a hashtag # to label the course. It could be #ILS09 or #coursename.

During the course you should ask the students for a number of tweets for each lecture and tag it with the hashtag.

The result of using Twitter in educational settings is a back channel for communication and reflection among students and teachers. Here discussions can be facilitated and you can follow up on different areas of interest.

It is important that you make at clear what the purpose of using Twitter is and how many tweets you expect from each students to start the process of making twitter a part of your teaching.

Required resources

Laptops, internet connection and a Twitter account.

Examples

Currently I am co-teacher at course called ICT, learning and collaboration where four students are participating and a remark from that experience is that it is difficult to facilitate discussion. We believe that there would be more activity on twitter - re-tweets, direct messages etc. - if the student were a bit large.

It is also difficult to assess the activity in a qualitative manner because you cannot control the structure and level of reflection on Twitter. You have to require a number of tweets and that seems like the only way to evaluate the student’s activity right now.

Comments

Twitter is also a type of informal learning.

This example is developed in relation to the two EU projects COMBLE (https://www.comble-project.eu/)

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/twitter

Dreieick der Gemeinsamkeit


Bild zur Methode Dreieick der Gemeinsamkeit

Foto von Rafael Penaloza (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

In Dreiergruppen suchen die Teilnehmer nach Gemeinsamkeiten. Ziel ist es, die klassischen Vorstellungsrunden durch eine lockere Variante zu ersetzen.

Ablauf

  1. Jeweils drei Teilnehmer bilden eine Gruppe.
  2. Auf einem Papier wird ein Dreieck gemalt.
  3. An jeder Ecke werden Fakten zur Person notiert z. B. Name, Alter, Hobby, ...
  4. Gemeisamkeiten zwischen zwei Gruppenmitgliedern werden an den Linien notiert.
  5. Gemeinsamkeiten des gesamten Trios in der Mitte des Dreiecks eintragen.
  6. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit, stellt jede Gruppe die gefundenen Gemeinsamkeiten vor.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Wandtapete
  • Stifte

Ampelspiel


Bild zur Methode Ampelspiel

Foto von Tmuna Fish (abgerufen am 09.02.2010)

Kurzbeschreibung

Das Ampelspiel eignet sich dazu, in Einstiegsphasen relativ schnell ein Meinungsspektrum oder Stimmungsbild in der Lerngruppe sichtbar zu machen.

Ablauf

Zu Beginn des Seminars werden durch den Kursleiter verschiedene, zugespitzte Aussagen vorgetragen.

  1. Jeder Teilnehmer hat einen dreiteiligen Kartensatz: Rot, Gelb, Grün.

  2. Der Teilnehmer signalisiert nach jeder vorgetragenen Aussage seinen Standpunkt.

    Rot = Ablehnung Gelb = Enthaltung Grün = Zustimmung

  3. Es kann besprochen werden, bei welcher Aussage das Positionieren am schwersten fiel.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Karten in drei Farben (rot, gelb, grün)

Online:

  • Forum
  • Wiki
  • Doodle

Kommentare

Eine abgewandelte Variante setze ich zu Beginn eines neuen Kurses ein, um durch drei Standardfragen eine entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Im "sudile"- Lernmanagementsystem verwende ich dafür auch den Profileditor. -- Peter Koppatz

Denkhüte


Bild zur Methode Denkhüte

Foto von S.Hofschlaeger/PIXELIO (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

Denkhüte von De Bono (engl. Six Thinking Hats) ist eine von Edward de Bono 1986 vorgestellte Kreativitätstechnik. Es handelt sich dabei um eine Gruppendiskussion, bei der Gruppenmitglieder durch verschiedenfarbige Hüte repräsentierte Rollen einnehmen. Jeder Hut entspricht einer Denkweise oder einem Blickwinkel, wodurch ein effizienter Diskurs über ein Thema erreicht werden soll und gleichzeitig kein Blickwinkel außer Acht gelassen wird.

Die Farben und ihre Bedeutung:

Weiß ist neutral und objektiv. Stellen Sie sich ein weißes Blatt Papier vor, das mit Informationen gefüllt werden soll. Der weiße Hut beschäftigt sich also mit Fakten und Informationen.

Rot steht für Emotionen wie beispielsweise Zorn. Stellen Sie sich ein rotes Herz vor, das heftig schlägt. Beim roten Hut geht es um die emotionale Sicht der Dinge.

Schwarz steht für Seriösität und Ernsthaftigkeit. Stellen Sie sich die Robe eines Richters vor. Beim schwarzen Hut geht es um Vorsicht und kritische Prüfung.

Gelb ist sonnig, froh und positiv. Stellen Sie sich die Sonne und ihre wärmenden Strahlen vor. Der gelbe Hut erzeugt Optimismus, Hoffnung und positives Denken.

Grün ist das Gras, grün sind alle Pflanzen. Grün steht für fruchtbares Wachstum. Stellen Sie sich eine Wiese vor, grün und überall mit sprießenden Keimen. Der grüne Hut steht für die kreative Vermehrung und Verbesserung der Idee.

Blau ist kühl. Stellen Sie sich den Himmel vor, der sich über alles erstreckt. Der blaue Hut beschäftigt sich mit kühler Kontrolle des Denkprozesses und der Organisation des Denkens und des Einsatzes der anderen Hüte. Beim blauen Hut wird über das Denken selber nachgedacht.

Ablauf

  1. Alle Teilnehmer machen sich mit der Bedeutung der Farbe/Denkrichtung bekannt.
  2. Die sechs Vertreter der Denk- und Argumentationsrichtung setzen sich zu einem Kreis zusammen.
  3. Jeder wählt eine Hutfarbe und argumentiert in der folgenden Diskussion, den Zusammenhang zwischen den Farben und den spezifischen Denkweisen beachtend.
  4. Eine erste Diskussionsrunde beginnt, die nicht länger als 10 Minuten dauern sollte.
  5. Alle anderen Anwesenden sind Beobachter und folgen der Diskussion.
  6. Nach der Diskussionsrunde erfolgt eine Auswertung.

Zusatz:

Zusatzrunden durch den Tausch der Hüte sind möglich und erfordern ein schnelles Umschalten im Denken und Argumentieren.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Sechs große Papierhüte in den Farben Weiß, Schwarz, Rot, Gelb, Grün und Blau.
  • Papier
  • Stifte

Kommentare

Müssen es immer Hüte sein? Ich denke, Sticker tun es auch. Ansonsten Daumen hoch zur Technik. -- Frank Wagner

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Test questions


Picture for Test questions

Image by Ben+Sam (Access: 18.04.2011)

Short description

Allow students to write test questions and model answers for specified topics, in a format consistent with course exams. This will give students the opportunity to evaluate the course topics, reflect on what they understand, and what are good test items.

Process description

  1. Make a rough tally of the questions your students propose and the topics that they cover.
  2. Evaluate the questions and use the goods ones as prompts for discussion.
  3. You may also want to revise the questions and use them on the upcoming exam.

Required resources

None

Tandem-Lernen


Bild zur Methode Tandem-Lernen

Foto von unaesthetic (abgerufen am 30.09.2009)

Kurzbeschreibung

Zwei Personen lernen zusammen ein Thema.

Ablauf

Zunächst Gruppen bilden, dann eine Zeitvorgabe machen, z. B.: Sie haben 10 Minuten Zeit. Was kann zusammen gelernt werden?

  1. Möglichkeit: Die beiden Lernenden sollen sich zusammen den Inhalt einer Lerneinheit erarbeiten.
  2. Möglichkeit: Sie lösen zusammen die gestellten Aufgaben.

Benötigte Tools und Materialien

Keine besonderen

Kommentare

Wenn zwei Programmierer vor einem Rechner sitzen und zusammen eine Software entwickeln, so nennt man das Extreme Programing. Vier Augen sehen mehr als zwei, zwei Gehirne denken mehr als eins! Jederman kann voneinander lernen und schneller Lösungen finden.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/tandem

Course SWOT


Picture for Course SWOT

Image by bangdoll@flickr (Access: 12.11.2009)

Short description

The course SWOT gives the facilitator opportunity to get the essential information about the course and the participants' feelings, attitudes and opinions. Knowing this, the facilitator can improve his/her materials and ensure the success of learners in the online course. The activity can be useful whenever the facilitator wants to receive some feedback on the course materials, activities, resources, assignments, etc.

Process description

  1. The facilitator sends emails with the information about the activity.
  2. Learners are divided into groups of four.
  3. Learners in each of the groups work together to identify Strengths, Weaknesses, Opportunities, and Threats to their success in the course (analyzing a chosen element of the course).
  4. Each of the groups posts their SWOT analysis to the discussion forum.
  5. The facilitator comments on the results of the activity and/or can initiate discussion of all participants.

Required resources

discussion forum (if it's online)

Comments

Although some feedback can be negative, the facilitator should motivate learners to use constructive criticism while preparing SWOT analysis.

Reflection

SWOT analysis can be used for any course or workshop, not only online, as well as other activities. (Robert Brenstein)

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/swot

Subject Sampler


Picture for Subject Sampler

Image by neofob (Access: 01.10.2009)

Short description

In a Subject Sampler learners are presented with a smaller number (maybe half a dozen) of intriguing Web sites organized around a main topic. They are asked to visit the sites and respond to information found there. The selected sites can include photographs, art, music, text, and a variety of other types of information. What makes this a particularly effective way to engage students is that the teacher has chosen Web sites themselves that offer something interesting to do, read, or see about a given topic. Teachers can use a Subject Sampler when they want students to feel connected to the topic, to get emotionally involved in the topic, and to feel that the topic really matters.

Process description

  1. Teacher create list of Internet sites for students.
  2. Students are asked to respond to the Web-based activities from a personal perspective (their perspectives on topics, comparisons to experiences they have had, personal interpretations of artworks or data, etc.)

Required resources

Computer, Internet

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/subject-sampler

Spinnennetz


Bild zur Methode Spinnennetz

Foto von Jus' fi (abgerufen am 30.09.2009)

Kurzbeschreibung

Ohne das Spinnennetz zu berühren, passieren die Teilnehmer verschiedene Öffnungen im Netz. Andere Teilnehmer helfen, denn es handelt sich um eine Gruppenübung.

Ablauf

  1. Seile spannen.
  2. Die Teilnehmer überwinden das Netz, indem sie durch verschiedene Felder krabbeln, steigen, hüpfen ...

Zusatzregeln:

  • Es darf keine Öffnung zweimal verwendet werden.
  • Durch das Netz darf nicht gegriffen werden.
  • Bei Berührung wird noch mal begonnen.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

Mehrere Seile oder starke Schnüre zum Knüpfen eines Spinnennetzes.

Kommentare

Diese Übung schult die Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe. Im Freien müssen Bäume vorhanden sein, die dicht beieinander stehen.