WebQuest


Bild zur Methode WebQuest

Foto von Stefan (abgerufen am 30.09.2009)

Kurzbeschreibung

WebQuests sind strukturierte und geleitete Internet-Recherchen. Die Methode stellt einen Mittelweg zwischen freier Recherche im Internet anhand einer Problem- bzw. Fragestellung und eng geführter Vorgabe eines Lernweges dar.

Ablauf

Einführung

Der WebQuest beginnt mit einem thematischen Einstieg, in Form von Fallbeispielen, einem Einführungstext oder einem Video.

Aufgaben

Durch konkrete Aufgabenstellungen soll aktives und strukturiertes Lernen gefördert werden. Hier ist eine Sichtung und die didaktische Bewertung und Gliederung des vorhandenen Materials durch den Trainer nötig, damit die Lernenden im Umgang mit der Informationsmenge des Internets Routine entwickeln können.

Vorgehen

Um die Aufgaben zu lösen, wird für die Lernenden das methodische Vorgehen beschrieben, wobei Handlungsorientierung sowie problem- und prozessorientiertes Denken wesentliche Element sind. Daraus resultiert eine veränderte Trainerrolle im Lernprozess, denn dieser begleitet und fördert die Lösung von Problemen hinsichtlich der Informationsgewinnung und -verarbeitung.

Quellen

Um die Aufgabe adäquat bearbeiten zu können, werden den Lernenden verschiedene Ressourcen angeboten – üblicherweise in Form von Links ins Internet, welche die entsprechenden Informationen beinhalten.

Bewertung

Die Präsentation ist ein elementarer Bestandteil von WebQuests. Publikationsmedium ist wiederum das Internet bzw. das Intranet.

Benötigte Tools und Materialien

Online:

  • Internet
  • Word
  • Austauschordner in einem Lernmanagementsystem, Dropbox, ...
  • Blog etc.

Kommentare

Das Internet ist voll von Informationen. Sehr wichtig ist es, mit diesen auch umgehen zu können. WebQuests sind eine hervorragende Möglichkeit dazu.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/webquest

Walt-Disney


Bild zur Methode Walt-Disney

Bild von Denis Edich (letzter Zugriff: 09.03.2009)

Kurzbeschreibung

Die Walt-Disney-Methode dient der Suche nach kreativen, originellen und neuen Ideen zur Lösung eines Problems. Das Verfahren kann von einer Gruppe oder einer Einzelperson praktiziert werden.

Ablauf

Die Walt-Disney-Methode ist eine Endlosschleife, die erst verlassen werden kann, wenn der „Kritiker verstummt“.

Die Rollen:

  1. Der Träumer (Visionär Ideenlieferant)
  2. Der Kritiker (Qualitäts-Manager Fragensteller)
  3. Der Realisierer (Realist Macher)

Nacheinander werden die Rollen durchgespielt, bis eine Lösung für das Problem gefunden wurde.

Es folgt eine Beschreibung der Rollen:

Der Träumer

Durch den Träumer können wir unsere rechte Gehirnhälfe nutzen. Der Träumer denkt in Bildern. Er malt Visionen und Ziele bildlich aus. Er lässt das Chaos zu denkt zukunfsorientiert und lässt sich nicht durch Regeln einschränken. Verrückte völlig unlogische und ungewöhnliche Einfälle und Verbindungen sind nicht nur erlaubt sondern erwünscht. Sie sind die wesentliche Grundlage der kreativen Ideenfindung. Einschränkungen sind in dieser Phase nicht erlaubt. Er ist offen für die Visionen der anderen (zuhören nicht vergessen) und spinnt sie im doppelten Sinne weiter.

Der Kritiker

Die Aufgabe des Kritikers ist es konstruktive Fragen zu stellen. Die Basis ist die Analyse der Umsetzung des Realisierers. Er stellt sich selbst Fragen (innerer Dialog) wie

  • Was könnte verbessert werden?
  • Was sind die Chancen und Risiken?
  • Was wurde übersehen?
  • Wie denke ich über den Vorschlag?

und formuliert aus den Ergebnissen Fragen, die er an den Träumer weitergibt.

Der Realisierer

Der Realisierer konzentriert sich auf das konkrete und gegenwärtige praktische Tun. Er stellt sich möglichst lebensnah die Umsetzung der Ideen des Träumers vor und stellt sich Fragen wie

  • Was muss ich tun oder sagen?
  • Was benötige ich dazu (Menschen Wissen Fähigkeiten Material)?
  • Wie fühle ich mich dabei?
  • Was ist bereits vorhanden?

Der Realisierer hat also die Aufgabe die Ideen des Träumers erst "auszuprobieren" bevor sie vom Kritiker geprüft werden. Dadurch wird verhindert dass Ideen ausgeschlossen werden bevor ihr eigentliches Potenzial zu erkennen ist.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • drei Räume
  • Stühle
  • Hüte

Klassenspaziergang


Bild zur Methode Klassenspaziergang

Foto von Frank Tempel (abgerufen am 26.10.2012)

Kurzbeschreibung

Eine Kennenlernmethode, die durch ein vorgegebenes Thema geleitet wird.

Ablauf

  1. Alle Kursteilnehmer/innen (TN) bekommen einen Auftrag (z.B. über ihr Heimatland zu berichten) oder zu unterschiedliche Fragen zu einem übergeordneten Thema (beim Thema Bildung z.B.: Wie funktioniert das Bildungssystem in deiner Heimat? Gibt es so eine Art Bafög bei euch? In wie vielen Klassen macht man das Abitur? etc.)
  2. Die TN bekommen Zeit (z.B. 15 Minuten), mit möglichst vielen anderen zu sprechen.
  3. Wenn sich die TN zu unterschiedlichen Teilaspekten befragt haben, sollten danach die Gesprächsergebnisse präsentiert werden. So kann der/die Kursleiter/in fragen, ob jemand etwas besonders Überraschendes erfahren hat. Alternativ kann jeder die für ihn interessanteste Information auf ein Plakat schreiben.

Benötigte Tools und Materialien

Gespräch

  • im Raum
  • Online: im Virtuellen Klassenzimmer, im Forum, im Chat

Präsentation der Informationen

  • Wandplakat
  • Online: Kooperatives Textsystem

Kommentare

Die Fragen könnten auch in Form eines Leittextes formuliert werden. Dieser könnte auf Papier den TN gegeben werden, um damit eine Orientierung für die Gespräche zu haben.

Virtual Scrapbook


Picture for Virtual Scrapbook

Image by nate steiner (Access: 01.10.2009)

Short description

The Virtual Scrapbook focuses on providing links to a variety of media and content types (photographs, maps, stories, facts, quotations, sound clips, videos, virtual reality tours, etc.). Learners use the Scrapbook links to explore aspects of the topic that they feel are important. They then download or copy and paste these scraps into a variety of formats: newsletter, desktop slide presentation, collage, bulletin board, HyperStudio stack, or Web page.

Process description

  1. The topic/problem is defined.
  2. Teacher create list of Internet sites for students.
  3. Students bring back a tid-bit of information in the form of text, maps, audio, video, poetry, songs, etc. that they feel is important to the assigned topic.
  4. Students create a multimedia scrapbook using these tid-bits of information about a given topic (scrapbooks are created in Powerpoint or as a web page to contain multimedia elements like music or videos).

Required resources

Computer, Internet

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/virtual-scrapbook

Virtual Field Trip


Picture for Virtual Field Trip

Image by Alex '77 (Access: 01.10.2009)

Short description

Virtual field trips are designed to be entertaining and educational. Virtual field trips provide opportunities for new discovery in the classroom. The virtual fieldtrip may be created prior to an actual trip the students will be making. In this way teachers can prepare students for the adventure they will have. This allows the teacher to focus on particular points of interest that the students should key in on. Teachers can create a virtual field trip using Microsoft Word, Powerpoint, or a web page.

The teacher chooses various sites that students will visit that pertain to the chosen topic. At each site (stop along the journey) or after a visit to several sites, the students will complete an activity or create a "souvenir" at the field trip stop.

Process description

  1. Teacher prepares a tour and tourguide for students (for each tour stop that explains what the students are to do).
  2. The activities may be an interactive experience at the particular site, writing in a journal, making a booklet of information, sending a post card about the stop, etc.
  3. Students use the information they find at the various sites along the virtual tour.
  4. Older students may be given the task of creating a virtual field trip about a given topic.

Required resources

Computer, Internet

Videobridge


Picture for Videobridge

Image by vectorfunk (Access: 15.12.2009)

Short description

Videobridge is about affordable, interactive group communication possibilities by high quality video links - specifically for rural and remote learners.

Process description

The VideoBridge project aims to realize permanently available cheap group communication possibilities, preferably live and in both directions with high quality video/audiostreams via the internet.

The term "videobridge" instead of "videoconferencing" signifies that there is something happening at local scale, which we are simply enhancing (or enabling) by a "bridge" (while a videoconference is primarily an event in virtual space).

Required resources

  • Computers
  • Cameras
  • Sound Systems
  • Projectors
  • Microphones
  • Mixers

Comments

Streaming, Sharing and Learning (SSL) – The options for and the use of Interactive Digital Video over long distances in adult education.

Grundtvig Workshop in Vienna, January 2010 - Applications welcome!

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/video-bridge