Second Life


Bild zum Werkzeug Second Life [de]

Foto von Denis Edich (abgerufen am 19.07.2010)

Kurzbeschreibung

Second Life ist eine dreidimensionale virtuelle Umgebung, die frei verfügbar ist und in der die Benutzer bei der Gestaltung und Weiterentwicklung der virtuellen Welt teilnehmen können. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der sozialen Interaktionen zwischen Teilnehmern sowie der Erstellung von Objekten und Inhalten.

Einsatzmöglichkeiten

  • Durchführung von sonst „unmöglichen“ Kursen, da die Teilnehmer zu weit weg voneinander wohnen.
  • Sprachenlernen
  • Rollenspiele
  • Gestaltung von Lernräumen

(Theoretisch sind fast alle Methoden umsetzbar)

Kommentare

Der SecondLife-Viewer muss installiert werden, damit man Zugang bekommt. Will man „eigenes Land“ bebauen, muss man es kaufen.

Quellen

Bachelorarbeit von Denis Edich

OpenMeetings


Bild zum Werkzeug OpenMeetings

Kurzbeschreibung

OpenMeetings ist eine Freie Software für Online-Besprechungen unter der Eclipse Public License. Ziel ist es, in wenigen Schritten eine Besprechung aufzusetzen, in der man per Audio/Video, Zeichenbrett und Shared Desktop mit mehreren Teilnehmern eine Konferenz durchführen kann.

Einsatzmöglichkeiten

Das Produkt basiert auf dem RIA-Framework OpenLaszlo und dem Media Server Red5. Es stehen unterschiedliche Szenarien für die Durchführung und Planung einer Konferenz zur Verfügung. Die empfohlene Datenbank ist MySQL. Die Software kann als hosted Service oder auf dem eigenem Server installiert werden.

Die Entwicklung von OpenMeetings begann im Jahr 2006. Bisher wurde es insgesamt über 250.000 Mal heruntergeladen. OpenMeetings steht in über 30 Sprachen zur Verfügung und wird von verschiedenen öffentlichen Einrichtungen, Universitäten und privaten Unternehmen genutzt.

Öffentliche Einrichtungen sind zum Beispiel das Centre of Competence in Open Source Sweden / Finnland oder das Schulintranet der Stadt Koblenz 'Koblenzer Schulnetz' mit 45 Standorten.

OpenMeetings wird in der E-learning-Plattform Moodle benutzt, sowie ATutor und in früheren Versionen von Dokeos

Kaltura


Bild zur Methode

Foto von Kaltura (abgerufen am 22.07.2010)

Kurzbeschreibung

Kaltura ist eine Online-Videoplattform, die als Open-Source auf eigenen Servern installiert werden kann. Vergleichbar mit Youtube für das Intranet.

Einsatzmöglichkeiten

  • Institutionsinterne Videoplattform, z.B. wenn man Videos nicht öffentlich auf Youtube laden will
  • Gemeinsames Bearbeiten von Videos, d.h. gemeinsamer Videoschnitt online im Browser Ein sehr schönes Beispiel für die Videoerstellung im Lernbereich ist das Projekt: kfz4me. Die Idee dahinter ist, dass die Azubis/Studierenden visuelle Lernmaterialien erstellen, auf die dann ihre Kollegen zugreifen können.

Relevante Methoden

Alle Methoden sind relevant, in denen sich Lernende selbständig oder Gruppen anhand von Fragen und Aufgaben mit Inhalten auseinander setzen. Das können sein:

  • Projektarbeit
  • Lernen durch Lehren

Kommentare

Video-Arbeiten sind immer sehr aufwendig und passen gut in eine längere Projektphase. Siehe auch:

Projektarbeit

iTunesU


Bild zur Methode iTunesU [de]

Foto von Wikipedia (abgerufen am 30.07.2010)

Kurzbeschreibung

iTunes U ist eine leistungsstarke Plattform für die Verteilung von Lerninhalten wie Vorlesungen, Sprachkursen, Filmen, Hörbüchern oder Museumsführungen. Die Verwaltung erfolgt mit der kostenlosen iTunes-Software, die für alle Apple-Rechner (und iPhones/iPads) und das Betriebssystem Windows zur Verfügung steht. Mit dem Linux-Tool "Wine" kann iTunes auch unter Linux genutzt werden.

Einsatzmöglichkeiten

Die Inhalte von iTunes U lassen sich per Link sehr einfach in eigene Onlineinhalte einbinden, um diese mit interessanten Informationen anzureichern.

Relevante Methoden

Alle Methoden sind relevant, in denen sich Lernende selbständig oder Gruppen anhand von Fragen und Aufgaben mit Inhalten auseinander setzen. Das können sein:

Kommentare

Linux-Anwender können iTunes mit Hilfe von Wine nutzen. Siehe auch:

Etherpad


Bild zum Werkzeug Etherpad [de]

Foto von 46137 (abgerufen am 24.07.2010)

Kurzbeschreibung

Etherpad ist eine Open-Source Web-Anwendung, mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann.

Einsatzmöglichkeiten

Mit Etherpad kann man gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, wobei man sofort sieht, was andere Mitwirkende am Text ändern oder hinzufügen. So lassen sich z.B. gemeinsame Mitschriften in Vorlesungen oder bei Konferenzen erstellen oder man kann auch einfach Beratungen auf diese Weise dokumentieren.

Im Lernbereich ist Etherpad universell einsetzbar: bei Gruppenarbeiten, für die Ideenfindung, Zusammenfassungen von Texten usw.

Wichtige Etherpad Funktionen:

  • Transparente Darstellung der Autoren
  • Kontinuierliche "Undo"-Möglichkeit und Rückverfolgbarkeit
  • Öffentliche Dokumente oder Arbeiten im Intranet
  • Paralleler Team-Chat
  • Import von Text, HTML und Doc-Dokumenten
  • Export als Text, HTML, ODF, Doc oder PDF
  • Farbliche Hervorhebung der Textbeiträge
  • Versionierungssystem

Kommentare

Weil etherpad.com von Google übernommen und der Dienst geschlossen wurde, kann auf andere Dienste ausgewichen werden. Siehe dazu die Liste der alternativen Programme und Dienste auf:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kollaboratives_Schreiben

oder direkt die Liste der Etherpad-Klone unter:

https://doc.etherpad.org/etherpadsites

Docutils System Messages

System Message: ERROR/3 (<string>, line 42); backlink

Unknown target name: "expertenlernen </de/posts/expert-questioning/expert-questioning/".

Elgg


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Foto von Ben Werdmuller von Elgg (abgerufen am 21.07.2010)

Kurzbeschreibung

Elgg ist eine Open-Source-Software zur Erstellung eines sozialen Netzwerks. Sie kann auf eigenen Servern gehosted werden.

Einsatzmöglichkeiten

  • Aufbau einer Community innerhalb einer Firma, Universität, Abteilung, Schule etc.
  • Erstellung und Verwaltung eines E-Portfolios innerhalb der Online-Community
  • Förderung von informellen Lernen
  • Koordination von Gruppenarbeiten
  • Arbeiten mit Blogs als Reflexionsmöglichkeit

Relevante Methoden

Kommentare

Für Lehrende ist sicherlich die auf Elgg basierende Community "Eduspaces" interessant: https://eduspaces.net

BuddyPress


Bild zur Methode

Foto von AJC1 (abgerufen am 19.07.2010)

Kurzbeschreibung

Mit BuddyPress erweitert WordPress um Funktionen eines sozialen Netzwerkes, wie z.B.:

  • Erweiterte Profile
  • Private Mitteilungen
  • Gruppen

Einsatzmöglichkeiten

Ähnlich wie Elgg eignet sich BuddyPress für den Aufbau eines sozialen Netzwerks innerhalb einer Firma, einer Weiterbildungseinrichung oder einer Universität. Das ist besonders interessant, wenn Daten nicht auf externen Servern (wie bei Facebook etc.) gespeichert werden sollen.

Im Lernbereich kann das eigene Profil als persönliche Lernplattform benutzt werden: meine Dateien, meine Kontakte, meine Gruppe, Publikationen usw. Hervorzuheben ist, dass auch sehr einfach Gruppen gebildet werden können, in denen auch in Foren diskutiert werden kann.

Generell ist damit das Austauschen in sozialen Netzwerken eher dem informellen Lernen zuzuordnen.

Kommentare

Inwiefern aus informellen Lernen dann wieder formelles Lernen wird, wenn Communities im Bildungsbereich eingesetzt werden, sei mal dahingestellt.

Positionslinie


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Foto von hidden side (abgerufen am 28.09.2009)

Kurzbeschreibung

Ist eine Umfrage- bzw. Feedback-Methode, in der die Befragten durch eine Bewegung im Raum ihre Meinung zum Ausdruck bringen.

Ablauf

  1. Auf einer gedachten Linie oder durch einen Klebestreifen auf dem Boden, wird eine Grenze gezogen.
  2. Die Enden dieser Linie stellen alternative Pole dar (ja/nein; stimme zu/stimme nicht zu).
  3. Wenn kein eindeutiges ja oder nein möglich ist, bewegt sich der Befrage etwas in Richtung Mitte. Die Mitte symbolisiert Neutralität (weder ja noch nein).
  4. Der Tutor macht nun Aussagen und die Teilnehmer beziehen Position.
  5. Nachdem sich alle Beteiligten positioniert haben, kann nach einer Begründung gefragt werden.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

Kleberstreifen

Online:

Eine ähnliche Methode gibt es in Second Life - der 3D Welt. Diese Methode läßt sich jedoch auch ohne Probleme in das Lernen im Seminarraum übertragen: `Opinionater </de/posts/tools/secondlife/secondlife/ >`_

Kommentare

Im Anschluss an diese Methode kann eine Pro- und Kontra-Diskussion folgen.

Docutils System Messages

System Message: ERROR/3 (<string>, line 42); backlink

Unknown target name: "opinionater </de/posts/tools/secondlife/secondlife/ >".

Stationenlernen


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Foto von lazytom (abgerufen am 30.09.2009)

Kurzbeschreibung

Ein Thema wird in Unterthemen (Stationen) unterteilt. Lernende können ihren Lernweg selbst bestimmen.

Ablauf

/methods/learning-stations/stationen.png
  1. Die Lernenden haben die Wahl, z. B. zwei von fünf Stationen innerhalb einer Stunde zu bearbeiten. Besonders gut ist es zum Ende eines Seminars, da dort die Interessen der Teilnehmer auseinander gehen. Die Stationen sollten kurz und interessant sein.
  2. Ob sie dabei alleine oder zusammen lernen wollen, bleibt frei.
  3. Fertige Stationen werden im Laufzettel abgehakt.
  4. Die Ergebnisse können durch den Dozenten kontrolliert werden und/oder in einem Ergebniskreis besprochen werden.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Stationen
  • Laufzettel

Kommentare

Wenn man beginnt mit der Methode zu arbeiten, kann man sehr einfache und kurze Themen verwenden.

PSI: https://psi.methopedia.eu/learning-activity/learning-stations

Graffiti Steps


Bild zur Methode Graffiti Steps

Foto von otherthings (abgerufen am 08.02.2010)

Kurzbeschreibung

Diese Methode kombiniert Brainstorming und Gruppenarbeit.

Ablauf

Vorbereitung:

  • Im Raum werden mehrere Tische aufgestellt.
  • Darauf werden große Bögen Papier gelegt.
  • Auf jedem Bogen steht eine Frage bzw. ein Aspekt des übergreifenden Themas.

Durchführung:

  • Jede Lerngruppe beginnt ihre Runde an einem Tisch.
  • Dort schreibt jeder wie bei einem Brainstorming individuell, also nicht in der Gruppe, seine Ideen und Gedanken zu der Frage auf, ohne dabei darauf zu achten, was die anderen schreiben.
  • Nach 5-10 Minuten geht jede Gruppe jeweils zum nächsten Tisch, um dort wiederum Ideen festzuhalten.
  • Der Prozess wird so lange fortgesetzt, bis jede Gruppe wieder an ihrem ursprünglichen Tisch angekommen ist.

Auswertung:

Die Gruppenmitglieder ordnen und klassifizieren die Ideen und präsentieren das Ergebnis.

Benötigte Tools und Materialien

Offline:

  • Papier
  • Stifte

Online:

  • E-Mail
  • Wiki